Schweizer ICT Profis bezahlen Smart

Edenstrasse in Zürich – Lernende, Lehrkräfte und Mitarbeiter verfügen über einen Transponder. Die Mitarbeiter in Form eines Schlüssels, die Lehrkräfte und Lernenden in Form einer Karte.

Gemeinsam haben diese Transponder, dass sich darauf die openCashFile Struktur befindet. Auf der wiederum der Geldbetrag, der sich an der schön gestalteten Aufwertstation mittels Kreditkarte aufwerten lässt. Die Transponder dienen zur Türöffnung, zur Zeitstempelung und als Bezahlsystem an Kaffeemaschinen und Snackautomaten.

Im Sommer 2017 durfte der Zürcher Lehrbetriebsverband ICT (ZLI) mitten in Zürich einen neuen Standort beziehen. Der ZLI ist der kantonale Träger der ICT Berufe Informatik und Mediamatik im Kanton Zürich.

Die Geschäftsstelle nimmt die Aufgaben als Organisation der Arbeitswelt (OdA) wahr und wirkt als kantonaler Verband auf allen Ebenen der ICT Bildung mit. Sie pflegt den Kontakt zu allen Anspruchsgruppen und lebt die vom Gesetz vorgegebene Lernortkooperation.

Im Ausbildungszentrum werden überbetrieblichen Kurse der ICT Berufe Informatik und Mediamatik, Berufslehren für Erwachsene, ICT-Academy-Kurse, die Berufsbildner-Kurse, die Berufsbildner-Diplom-Lehrgänge und Workshops durchgeführt.

Betriebe mit ICT Berufen der Informatik oder der Mediamatik können ihre Erstlehrjahrlernenden im ICT Basislehrjahr ausbilden lassen. Der ZLI übernimmt während dieser Zeit die betriebliche Ausbildung. Für den Beruf ICT Fachfrau/ICT Fachmann ist JumpStart das passende Gefäss. Beide Dienstleistungen bieten einen optimalen Start in die Berufslehre und entlasten die Betriebe den zukünftigen Fachleuten Grundfertigkeiten vermitteln zu müssen.

Der Lehrbetriebsverbund ermöglicht es Betrieben gemeinsam Lehrstellen anzubieten. Der Lernende wird während der Lehrzeit in mehreren Betrieben ausgebildet.

An der letzten Berufsweltmeisterschaft in Abu Dhabi 2017 wurden zwei Goldmedaillen und ein Diplom vom ICT Nachwuchs abgeräumt – herzliche Gratulation den Gewinnern!

Entsprechend den hellen modernen Räumen des neuen Standortes sollte auch ein modernes Bezahlsystem zur Anwendung gelangen. Herr Primus Hofmann, der stellvertretende Geschäftsführer, wollte am neuen Standort mit einem Benutzermedium mehr tun können. Ein Benutzermedium soll eben multifunktional verwendbar sein.

Beim Projekt können die Trümpfe der LEGIC Familie ausgespielt werden. Als einzige Technologieplattform bietet LEGIC standardisierte Strukturen an, welche die herstellerübergreifende Nutzung der multifunktionalen Transponder ermöglicht. Die im Einsatz stehenden Transponder wurden im laufenden Betrieb mit der openCashFile Struktur versehen.

Beteiligte Mitglieder: EVIS AG

Neuer Konzernausweis: ZF Friedrichshafen setzt auf openCashfile und LEGIC

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik. 137 000 Mitarbeiter arbeiten an den rund 230 Standorten in 40 verschiedenen Ländern. Die bisherigen Mitarbeiterausweise unterschieden sich an jedem Standort in Sachen Technologie, Programmierung und Design. Damit ist jetzt Schluss. ZF will die Identität des Unternehmens weiter stärken und die verschiedenen Standorte zunächst in Deutschland, später weltweit, näher zusammenführen. Der neue einheitlich gestaltete Konzernausweis besitzt eine technische Basis, mit der die standortübergreifende Nutzung der Ausweisfunktionen, z.B. Zutritt und Payment, ermöglicht wird.

Dank einer eigenen Betreiber-Lizenz von LEGIC ist ZF nun selbst in der Lage, Datenstrukturen auf dem Ausweis zu definieren und bestimmt selbst, welche Funktionen mit dem Ausweis verbunden werden. Solche Funktionen sind z.B. (Offline-)Zutritt, Zeiterfassung, Gastronomie oder Secure Printing. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass offene Standards eingesetzt werden können und ZF sich damit Unabhängigkeit von Herstellern verschafft. In der aktuellen Version der Konzernausweisspezifikation ist es gelungen, für die Funktionen Zutritt, Zeiterfassung und Gastronomie einen offenen Standard in Bezug auf die Datenstruktur im Chip festzulegen. So kommt beispielsweise im Bereich Gastronomie der unabhängige Standard openCashfile von Common Smartcard zum Einsatz. openCashfile bietet hier zudem den standortübergreifenden Betrieb mit unterschiedlichen Betreibern der Betriebsverpflegung.

Die Unabhängigkeit, die durch den offenen Standard entsteht, besteht darin, dass unterschiedliche Hersteller, die eine Implementierung des Standards anbieten, für ZF zum potentiellen Anbieter werden. Weiter kann auch ZF selbst Produkte von unterschiedlichen Herstellern einsetzen.

Mit dem entstandenen Kontroll-Gewinn werden die Aufgaben anspruchsvoller, die nun nicht mehr von Herstellern, sondern im Hause ZF gelöst werden. Um der Komplexität dieser Aufgaben gerecht zu werden, lässt sich ZF vom Beraterunternehmen Blaser Consulting unterstützen. Das Projektteam ZF ID Card hat die verschiedenen Funktionen und die zugehörigen Referenzsysteme am Standort Friedrichshafen ausführlich getestet. Zuerst wurde mit 26 Mitarbeitenden ein Labortest durchgeführt, bei dem ein Medium und die zugehörige Technik definiert wurden. Für den anschließenden Feldtest wurden 395 neue CTC-Ausweise (Cross-Standard-Transponder-Chip) ausgegeben, die sowohl die alte wie auch die neue Technologie beinhalten. Sämtliche Funktionstests verliefen erfolgreich.

Die Massenproduktion (Personalisierung und Codierung) des neuen Konzernausweises wird von ZF in Eigenregie in ID Card Centern durchgeführt. Dafür nutzt ZF die flexible Card Management Lösung StigmaTag von Vision ID Engineering in Verbindung mit leistungsfähigen Retransfer-Kartendruckern. StigmaTag kommt auch in einzelnen Ausweisbüros zum Einsatz, wo Mitarbeiterausweise vor Ort ausgestellt werden können.

Seit Januar 2015 wurden am Standort Friedrichshafen rund 10 000 Ausweiseausgegeben. Anfang 2017 wurde der Standort Dielingen mit 4 500 neuen Konzernausweisen ausgestattet. In Dielingen wird an 60 Automaten, 7 Ladestationen und 6 Kassen mit openCashfile von Common Smartcard gearbeitet. Als Betreiber für die Gemeinschaftsverpflegung ist dort das Common Smartcard-Mitglied Dallmayr Card Systeme im Einsatz. Weitere Standorte werden laufend umgerüstet.

Achim Genannt, der für die Planung der technischen Gebäudeausrüstung bei ZF verantwortlich ist, formuliert die Vorteile des neuen Konzernausweises wie folgt: „Dank der neutralen Beratung setzen wir, soweit möglich, standardisierte Segment-Strukturen ein. Der Einsatz, der am Markt etablierten Standards LEGIC access und openCashfile von Common Smartcard, erfüllt unsere Anforderungen im Bereich Zutritt und Payment voll und ganz.“

Beteiligte Mitglieder:

Blaser Consulting ist ein LEGIC zertifiziertes Beraterunternehmen und förderndes Mitglied bei Common Smartcard.

Dallmayr kann als nationaler und internationaler Anbieter Kaffeeprodukte in Spitzenqualität, ausgewählte Verkaufsautomaten, innovative Zahlungssysteme und die komplette Operating- und Technikdienstleistung als Gesamtpaket aus einer Hand anbieten. Dallmayr Card Systeme ist ordentliches Mitglied bei Common Smartcard.

Vision ID Engineering GmbH ist Software-Hersteller von Kartenmanagement- und Kartenpersonalisierungs-Systemen, sowie intelligenter Middleware für kontaktlose Smartcard-Systeme (RFID/NFC). Darüber hinaus bietet Vision ID umfangreiche Beratungsleistungen in den Bereichen kontaktlose Smartcard-Systeme und Embedded Systems. Vision ID ist ordentliches und Gründungs-Mitglied von Common Smartcard

openCashfile trifft cloudbasierte Catering-Lösung

Das Common Smartcard-Mitglied MICROS-Fidelio GmbH hat beim Catering- und Hospitality-Dienstleister Arena One erstmals eine voll integrierte, in der Cloud liegende Lösung für die Gemeinschaftsgastronomie implementiert, die in allen Bestandteilen aus einer Hand kommt.

Das Ziel war in diesem Zusammenhang eine bargeldlose Zahlungsmöglichkeit für Firmenmitarbeiter, Einzelbesucher und Gäste. Die Integration von Kaffeemaschinen, das Controlling über ein zentrales Steuerungsmodul und ein für die Zukunft ausbaufähiges System gehören ebenso dazu. Das Herzstück der Catering-Lösung ist die microsCard. Diese dient dem bargeldlosen Zahlungsverkehr und erleichtert somit die schnelle Konsumation auf dem Gelände.

Die microsCard wurde mit der offenen Kartendatenstruktur openCashfile des Industrieverbandes für einheitliche Smartcard-Lösungen e.V. ausgestattet. Durch diese konnten alle Projektteilnehmer nach den gleichen Strukturen arbeiten. Nach Abschluss des Projektes erhielt Arena One die Hoheit über die Zugriffsschlüssel. Damit wurde die Systemkomplexität deutlich reduziert. Bereits heute werden mehr als 70% der Umsätze über das bargeldlose Zahlungssystem generiert – für die Zukunft soll gerade dieser Bereich noch weiter ausgebaut werden.

Zusammen mit mymicros.net (Online-Reporting-Portal) bietet die microsCard jegliche Flexibilität in Bezug auf Administration und Controlling. Über das Online-Portal mymicros.netist sichergestellt, das jederzeit der Überblick über alle Standorte gewährleistet ist. Verkaufszahlen, Verbräuche, Auswertungen und Statistiken stehen den verantwortlichen Mitarbeitern auf Knopfdruck zur Verfügung – das Controlling kann zentral steuern und Unternehmensentscheidungen stehen auf einem stabilen Fundament.

Die openCashfile-Lösung ist sowohl für MIFARE Desfire® als auch LEGIC® advant erhältlich und ist somit interoperabel einsetzbar. Somit deckt openCashfile alle marktrelevanten Chiptypen für Sicherheitsanwendungen ab.

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ÖKK Hauptquartier setzt auf openCashfile

Das neue ÖKK Hauptquartier in Landquart (CH) wurde nach den höchsten Design- und Technologiestandards gebaut. Das Common Smartcard-Mitglied Kontroll-Systeme AG gelang es, eine bargeldlose Bezahllösung mit Lesermodulen der 4000er Serie von LEGIC in ein System mit Zutrittskontrolle und Zeiterfassung basierend auf einer MIFARE© Kartenpopulation zu integrieren.

Das neue ÖKK Hauptquartier sollte ein Wahrzeichen für das Versicherungsunternehmen werden – somit hatten Architektur und Design einen hohen Stellenwert. Dementsprechend mussten auch die Leser und Terminals für die kontaktlose Personenidentifikation diesem Standard entsprechen, modernste Technologie und hoher Komfort inklusive. Den Auftrag, eine Lösung für das bargeldlose Bezahlen in ein System mit Zutrittskontrolle und Zeiterfassung zu entwickeln, erhielt Kontroll-Systeme AG. Die Rahmenbedingungen: eine MIFARE DESFire© Kartenpopulation, 4000 Serie Lesermodule, viele beteiligte Parteien und nur 3 Monate Zeit von der ersten Projektsitzung bis zur Inbetriebnahme. Die Lösung: SM-4200 basierte Leser mit MIFARE Interoperabilität und das Know-How von Kontroll Systeme zur Realisierung einer einheitlichen Datenstruktur (openCashfile) für MIFARE DESFire©.

Planänderung

Ursprünglich ging Oliver Storz, Mitarbeiter Verkauf & Projekte RFID bei Kontroll-Systeme AG, davon aus, dass es sich bei der kontaktlosen Personenidentifikation im neuen ÖKK Hauptquartier um eine reine Lösung mit LEGIC© Technologie-Komponenten handeln würde. Umso überraschter war er, als er erfuhr, dass ein Zutrittssystem ausgewählt wurde, welches auf MIFARE DESFire© basiert. «Wir mussten relativ kurzfristig unsere Planung ändern, da nun auch andere Komponenten im System auf MIFARE DESFire© basieren mussten – so beispielsweise die Ladestationen für das bargeldlose Bezahlen und die Leser für die Kassen und Kaffeemaschinen», erzählt Storz. Entsprechend mussten auch alle weiteren Lieferanten ihre Produkte auf das Zutrittssystem ausrichten.

4000 Serie und MIFARE© kombiniert

Bei den Lesermodulen für die Zutrittskontrolle und die Zeiterfassung fiel die Wahl jedoch sofort auf den SM-4200. Erst kürzlich hatte LEGIC© mit dem OS-4000 V2.0 sämtliche kryptographischen Funktionen der gängigen MIFARE© Transponder-Typen in die 4000 Serie integriert, somit auch jene des MIFARE DESFire©. Storz begründet diese Entscheidung folgendermassen: «Es war für uns eine grosse Gelegenheit, da wir einerseits intensiv daran arbeiteten, eine einheitliche Datenstruktur auf MIFARE DESFire© zu realisieren und gleichzeitig in der Entwicklung einer RFID-Baugruppe auf Basis der LEGIC 4000 Serie waren – trotz Zeitdruck nahmen wir die Herausforderung an und integrierten beide Elemente in ein System».

Projekt erfolgreich

Schliesslich schaffte es Kontroll-Systeme, pünktlich die Lesersoftware fertigzustellen und die nötigen Details zur Codierung der Datenträger festzulegen. Storz ist sichtlich stolz auf diesen Erfolg: «Es gelang uns unter Zeitdruck, eine finale und absolut zuverlässige Hardware- und Software- Lösung in die Kundenanalage zu integrieren. Nicht zuletzt verdanken wir es dem attraktiven Design und der flexiblen Einsetzbarkeit des LEGIC© SM-4200 Lesermoduls, dass dieses Projekt so überhaupt gelingen konnte».

Vorteile für den Anwender

  • Flexibilität: Die Interoperabilität der 4000 Serie erlaubt ein System mit einer MIFARE© Kartenpopulation
  • Unabhängigkeit: Der Endanwender hat die Hoheit über das eigene System dank Master- Token System-Control
  • Multi-Applikation: Zutrittskontrolle, Zeiterfassung und bargeldloses Bezahlen konnten in ein System integriert werden

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